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gefundene
und gebaute Kästen, Schreine und Schachteln, deren Inneres sie in komplexe
Wunderwerke verwandelt hat. Es sind Behälter surrealer Welten in der
Tradition Marcel Duchamps und Joseph Cornells. Sie erzählen Geschichten
wie im Traum, wenn sich die Dimensionen verschieben und in jedem Augenblick
überraschende Begegnungen möglich sind. Oft durchstreift sie ein
geheimnisvolles Licht, in dessen Schein chinesische Krieger auf grobe Metzgermesser,
Lewis Carrolls Alice auf Pingpongbälle und Meret Oppenheims Pelzchen
auf den nackten Löffel treffen. Die montierte Erzählform und die
Lichtinszenierung haben die Kästchen gemeinsam mit einem anderen Medium:
der Blackbox des Kinos, denn Lilly Grote ist auch Filmemacherin. |
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